Unsere Klimastrategie

Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Auswirkungen unserer Fahrzeuge und Arbeitsabläufe auf die Umwelt zu reduzieren, und unsere Klimastrategie setzt klare Richtlinien.

Unsere Strategie basiert auf dem was getan werden muss, um den Klimawandel zu stoppen. Dazu gehört beispielsweise die Stabilisierung der Konzentration schädlicher Treibhausgase in der Atmosphäre. Durch Fahrzeuge, die Kraftstoffe effizienter nutzen, den Einsatz alternativer Energiequellen sowie eine verbesserte Energieeffizienz unserer Einrichtungen und Fertigungsanlagen tragen wir unseren Teil zum Klimaschutz bei.

Unsere Klimastrategie

Mehr Engagement, mehr Erfolg

Zudem haben wir, gemäß den Kernpunkten des CEO Water Mandates, eine umfassende Wasserstrategie umgesetzt.

Das im Juli 2007 vom UN-Generalsekretär gestartete Programm stellt eine einzigartige Zusammenarbeit des öffentlichen und privatwirtschaftlichen Sektors dar. Es hilft Unternehmen bei der Entwicklung, Umsetzung und Veröffentlichung von Richtlinien und Vorgehensweisen zum nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser. Das Mandat beruht auf fünf Kernpunkten, durch welche wesentliche, nachhaltige und messbare Veränderungen erzielt werden sollen. Dazu zählt auch die jährliche Berichterstattung zum Wasserverbrauch.

Zu unseren weiteren Programmen und Initiativen zum Schutz unserer Umwelt gehören:

  • Klare und weitreichende Umweltstrategie und -richtlinien die für alle Ford Niederlassungen und Produktionsstätten weltweit
  • Sämtliche Fertigungsanlagen und Produktentwicklungsbereiche von Ford sind ISO 14001-zertifiziert und erfüllen somit den internationalen Richtwert für Umweltmanagement.
  • Ford bietet eine breite Auswahl an CO2-armen Fahrzeugen in Europa; unser globaler Fuhrpark spiegelt unser Engagement für Nachhaltigkeit wider.
  • Technologien wie EcoBoost®, Direkteinspritzung für Benzin- und Dieselmotoren, Sechsgang-Schaltgetriebe, Hybrid- und Plug-in-Hybridantrieb bieten eine breit gefächerte Auswahl effizienter Antriebe.
  • 2015 haben wir den Ford Mondeo Hybrid eingeführt, unser erstes Hybrid-Fahrzeug, das von Ford in Europa hergestellt und vertrieben wurde.

Kraftstoffverbrauch (in l/100 km nach § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der jeweils geltenden Fassung):  
Der neue Ford Mondeo Hybrid/Der neue Ford Mondeo Vignale Hybrid 
Limousine, 4-türig: 4,8 (kombiniert); CO2-Emissionen: 108 g/km (kombiniert)
Turnier, 5-türig: 5,0 (kombiniert); CO2-Emissionen: 113 g/km (kombiniert)

  • Ford hat in 19 europäischen Märkten individuelle Rücknahmeeinrichtungen sowie Recyclingnetzwerke etabliert und nimmt in 10 weiteren an gemeinschaftlichen Recyclingsystemen teil. Alle in Europa vertriebenen Ford-Fahrzeuge können nun nachweislich zu mindestens 85 % recycelt und bis zu 95 % wiederverwertet werden.
Ford Eco-Driving

Schneller schalten, weiter kommen

Besser ankommen durch cleveres Fahren. Das Fahrökonomie-Trainingskonzept „Ford Eco-Driving“ zeigt, wie es geht. Mit wenig Aufwand viel rausholen, getreu dem Motto: „Schneller schalten, weiter kommen“. Auf gleicher Strecke mit 25% weniger Sprit und gleich schnell unterwegs sein: Tausende Trainings-Teilnehmer wissen schon, wie das in der Praxis funktioniert. Zusätzlich zur Brieftasche schont der Eco-Driving Fahrstil auch Nerven und Umwelt, ein Plus an Sicherheit gibt es noch gratis dazu.

Die Ford-Werke GmbH bietet Ford Eco-Driving für alle Zielgruppen als Training im realen Straßenverkehr an, voller Versicherungsschutz inklusive.

Nachhaltiges Materialmanagement

Die REACH-Verordnung

Ford hat eine lange Tradition, beim Umgang mit Materialien besonderen Wert auf den Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt zu legen. Die Entwicklung der Informationstechnologie machte eine systematische und umfassende Untersuchung der verwendeten Materialien möglich. Schon in den frühen 1980er Jahren entwickelte Ford einen weltweit gültigen internen Standard, der die Verwendung bekannter gefährlicher Substanzen einschränkte oder sogar verbot. Dieser Standard wird jährlich aktualisiert, um neue gesetzliche Regelungen oder freiwillige Beschränkungen einzuführen. Er ist die Grundlage unserer Kommunikation mit den Zulieferern. Diese müssen die Zusammensetzung ihrer Materialien wie Lacke, Öle oder Metallbearbeitungsflüssigkeiten, um nur einige Beispiele zu nennen, offenlegen.

Ein weiterer Meilenstein für die Materialbeurteilung war die Altautorichtlinie der Europäischen Union (2000/53/EU), welche die Verwendung von Blei, Quecksilber, Cadmium und sechswertigem Chrom im Autobau einschränkte beziehungsweise verbot. Um in der Lage zu sein, die Anforderungen der Richtlinie erfüllen zu können, hat die Automobilindustrie in Zusammenarbeit mit den Zulieferern eine gemeinsame Datenbank erarbeitet, in der die in Teilen verwendeten Materialien gelistet werden. In der GADSL (Global Automotive Declarable Substance List) sind alle Substanzen aufgeführt, die vom Zulieferer entweder angegeben werden müssen oder die bestimmten Beschränkungen bis hin zum Verbot unterliegen.

Mit diesen Instrumenten ist Ford in der Lage, die Anforderungen der am 1. Juli 2007 in Kraft getretenen Verordnung über die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien (REACH) 1907/2006/EU zu erfüllen. Diese sehr komplexe Verordnung hat zum Ziel, sämtliche auf dem Markt befindlichen Substanzen über ihren gesamten Lebenszyklus auf ihre Auswirkung auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu untersuchen und wenn nötig zu regulieren.

Die Europäische Chemikalienagentur ECHA veröffentlicht Listen mit besonders besorgniserregenden Substanzen, die sogenannte SVHC-Liste. Diese Substanzen haben ernsthafte Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt und können deshalb Gegenstand von Beschränkungen werden oder sie dürfen nur noch in definierten Prozessen verwendet werden. Ist eine Substanz für einen bestimmten Gebrauch zugelassen, werden strenge Kontrollen und Schutzmaßnahmen wie persönliche Arbeitsplatzeinrichtungen oder Schutzmaßnahmen vorgeschrieben. Die SVHC-Substanzen sind Bestandteil der GADSL und unseres internen Standards über beschränkte oder verbotene Substanzen. Wenn sie bisher noch keiner Beschränkung unterliegen, müssen sie mindestens deklariert werden.

Altfahrzeugverwertung

Altfahrzeug einfach recyceln

Wenn sich irgendwann die Wege von Ihnen und Ihrem Ford trennen, können Sie auf uns zählen. Auch wenn sich ein Verkauf nicht mehr lohnt, haben wir die optimale Lösung für Sie.

Denn alle Ford Fahrzeuge sind nach ISO 22628 zu mindestens 85% recycelbar und zu 95% verwertbar.

Für die Rücknahme stellen wir in Deutschland ein flächendeckendes Netz von Rücknahmestellen und Demontagebetrieben zur Verfügung. Alle sind amtlich zugelassen und entsprechen zusätzlichen Ford Qualitätsstandards.

Was Sie zu Gefahrstoffen wissen sollten

Batterien

Milliarden von Batterien, die giftige Metalle wie Cadmium, Quecksilber, Blei oder Lithium enthalten, werden jedes Jahr weggeworfen. Diese Stoffe können gefährlich sein, wenn sie nicht ordnungsgemäß entsorgt werden.

Aus diesem Grund arbeiten Ford und seine Händler stets daran, die Auswirkungen von Batterien auf die Umwelt zu reduzieren. Beispielsweise durch die Produktion und Entwicklung von Starterbatterien, die besser recycelbar sind und von vornherein weniger giftige Materialien enthalten.

Heutzutage werden etwa 90 % aller Akkumulatoren recycelt. Jedes Land der EU hat ein Sammelsystem, um die Auswirkungen auf die Umwelt zu begrenzen. 

Wie können Starterbatterien entsorgt werden?

In Deutschland ist die Rücknahme und Entsorgung gebrauchter Akkumulatoren in dem Batteriegesetz (BattG) geregelt. Demnach dürfen alte Starterbatterien kostenlos bei der Verkaufsstelle zurückgegeben werden.

Um die Rückgabe gebrauchter Starterbatterien zu gewährleisten, sieht das Batteriegesetz (BattG) eine Pfandregelung vor. Wenn mit dem Kauf einer neuen Starterbatterie keine alte zurückgegeben wird, ist der Händler verpflichtet, ein Rückgabepfand in Höhe von 7,50 EUR zu erheben. Das Pfand wird erst bei Abgabe der gebrauchten Batterie erstattet. Die Erhebung des Pfandes unterbleibt also, wenn Sie bei Ihrem Ford Partner vor Ort die alte Starterbatterie direkt gegen eine neue austauschen lassen.

Reifen

Jedes Jahr fallen in der Europäischen Union mehr als drei Millionen Tonnen gebrauchter Reifen an. 2,5 Millionen Tonnen davon werden entweder recycelt oder runderneuert.

Die meisten Hersteller in der EU halten rechtliche Rahmenbedingungen ein, wonach sich Hersteller bzw. Importeure zur Rücknahme von Reifen verpflichten. 

Wie können Reifen entsorgt werden?

Im Zuge eines Reifentauschs können Sie Ihre Altreifen zur Entsorgung kostenlos bei Ihrem Ford Service Partners abgeben. Über den nachfolgenden Link finden Sie einen Ford Service Partner in Ihrer Umgebung.

Zugelassene Verwertungsanlagen

Ford unterstützt die Entsorgung von Altfahrzeugen durch zertifizierte Rücknahmestellen und Demontagebetriebe. Diese haben entsprechende Lizenzen für die Behandlung und Entsorgung von Gefahrstoffen.

Ford stellt den Verwertungsanlagen über das internationale Demontageinformationssystem (IDIS – International Dismantling Information System) außerdem detaillierte Informationen für die Demontagen von Fahrzeugen zur Verfügung. In Deutschland haben diese kostenlosen Zugriff auf das System.

Verwertungsanlagen kontaktieren uns für weitere Informationen per E-Mail.

Hinweise speziell für zugelassene Verwertungsanlagen

Ford stellt den zugelassenen Verwertungsanlagen über das internationale Demontageinformationssystem (IDIS – International Dismantling Information System) detaillierte Informationen für die Demontagen von Fahrzeugen zur Verfügung: https://www.idis2.com/ 

In Deutschland haben Verwertungsanlagen kostenlosen Zugriff auf das System.